Swisscom: Umsatz sinkt um drei Prozent, Reingewinn steigt um 44 Prozent

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Der Nettoumsatz von Swisscom sank in den ersten neun Monaten 2005 um drei Prozent auf 7,3 Milliarden Franken. Der Gewinn auf Stufe EBITDA ging um 3,5 Prozent auf 3,27 Milliarden Franken zurück. Der Reingewinn hingegen stieg um 44,6 Prozent auf 1,65 Milliarden Franken. Dies vor allem dank dem Wegfall des Verlustes aus dem nicht weitergeführten Geschäftsbereich debitel.
Der Umsatz von Fixnet nahm gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent auf 3265 Millionen Franken ab. Für das gesamte Jahr erwartet Swisscom einen Rückgang bei Umsatz und EBITDA.
Der Umsatz bei den Internet-Anschlussgebühren stieg um 6,2 Prozent auf 1483 Millionen Franken. Der Zunahme bei den Breitbandanschlüssen (ADSL) stand eine Abnahme bei den analogen und ISDN-Anschlüssen gegenüber. Die Zahl der ADSL-Anschlüsse übertrifft neu die Grenze von einer Million. Vom Bestand entfallen 645’000 Anschlüsse auf Bluewin Retail-Kunden und 365’000 Anschlüsse auf Kunden von anderen Anbietern.
Der Umsatz von Mobile mit externen Kunden sank im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,1 Prozent auf 2754 Millionen Franken. Das Betriebergebnis (EBITDA) nahm um 3,6 Prozent auf 1446 Millionen Franken ab. Den Grund für den Rückgang sieht Swisscom in der per 1. Juni gesenkten Terminierungsgebühren und im neuen Produkt Natel Swiss liberty mit günstigeren Tarifen. Der Einfluss dieser Preisanpassungen auf den Abschluss per 30. September 2005 betrug für den Umsatz und EBITDA insgesamt 124 Millionen Franken. Die Preisanpassung für die Terminierung wird laut Swisscom für das Jahr 2005 einen negativen Effekt auf den Umsatz in Höhe von maximal 165 Millionen Franken haben. Die Zahl der Mobile-Kunden wuchs gegenüber dem Vorjahr um netto 229’000 oder 5,8 Prozent auf 4,17 Millionen. Vom Kundenbestand entfallen rund 400'000 Kunden auf das Produkt Natel Swiss Liberty und 50'000 Kunden auf das im dritten Quartal 2005 lancierte Prepaid-Produkt M-Budget-Mobile.
Der Umsatz des Segments Solutions nahm gegenüber dem Vorjahr um 12,7 Prozent auf 185 Millionen Franken ab und das Betriebsergebnis (EBITDA) sank um 52,6 Prozent auf 72 Millionen Franken. Für das Jahr 2005 erwartet Solutions als Folge des anhaltenden Preis- und Konkurrenzdrucks eine Abnahme des Umsatzes und EBITDA. Der Umsatz im Bereich Solutions Business stieg auf Grund von Erfolgen im Outsourcing-Geschäft leicht um 1 Prozent.
Das Segment Übrige (Swisscom IT Services, Swisscom Broadcast, die Accarda-Gruppe mit der Billag und Swisscom Eurospot) verzeichnete ein Umsatzplus 15,5 Prozent auf 395 Millionen Franken. Dies ist vor allem auf den höheren Umsatz aus Dienstleistungen im Bereich Informatik-Outsourcing von Swisscom IT Services zurückzuführen.