Swisscom und Cablecom kritisieren Breitband-Pläne des EWZ

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Die Telekomunternehmen in der Schweiz ärgern sich über die Pläne des Elektrizitätswerkes der Stadt Zürich (EWZ), ein eigenes Glasfaser-Breitbandnetz aufzubauen, wie die HandelsZeitung schreibt. Der Zürcher Stadtrat beantragte dafür letzte Woche vom Gemeinderat einen Rahmenkredit von 200 Millionen Franken (der NetzwocheTicker berichtete).
"Wir begrüssen jede Form von Wettbewerb, so lange dieser nicht staatlich subventioniert ist", erklärte etwa Cablecom-Sprecher Stephan Howeg. Und auch Swisscom kritisierte die Pläne: "Dass in Zürich nun die öffentliche Hand in die Telekom-Infrastruktur investieren soll, wirft ordnungspolitische Fragen auf", meinte Swisscom-Sprecher Sepp Huber. Es sei fragwürdig, dass der Bundesrat die Mehrheit an der Swisscom abgeben wolle mit dem Argument, die Risiken in der Telekombranche seien zu hoch, und gleichzeitig Städte wie Zürich ein eigenes Glasfasernetz realisieren.
Das letzte Wort werden jedoch die Stimmbürger haben: Das EWZ kann den Betrieb erst aufnehmen, wenn dem Antrag nach dem Gemeinderat auch das Stimmvolk zustimmt.