Symantec lanciert mehrsprachiges Brightmail Anti-Spam 6.0

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Das us-amerikanische IT-Security-Unternehmen Symantec hat eine Anit-Spam-Software lanciert, die durch mehrsprachige Filter, sprachspezifische heuristische Features und zentrale Administratoren-Tools die Unternehmenskommunikation vor Spam-Fluten schützen helfen soll. Symantec Brightmail Anti-Spam 6.0 enthält eine Browser-basierte Administrationskonsole mit Auswertungs- und Kontrollfunktionen, Einstellmöglichkeiten für Gruppenrichtlinien und eine Anbindung an LDAP-Server. Dadurch können eigene Nutzerrichtlinien erstellt werden. Spam-Mails können gelöscht und verdächtige E-Mails in Quarantäne verschoben werden. Bei Unternehmen, die zur längeren Aufbewahrung von E-Mails verpflichtet sind, können laut Symantec sämtliche Spam-E-Mails mit einem Knopfdruck in einen Quarantäne-Bereich verschoben werden. Die Lösung schützt zudem mit URL-Filtern vor so genannten "mailto"-URLs, indem sie das Antworten auf Spam-Mails verhindern. Dies in der Absicht, die Verbreitung von Adressen an die Spam-Mailer einzudämmen. Mit der Produkte-Erweiterung ist Symantecs Drang nach Marktpräsenz und -grösse allerdings noch nicht befriedigt. Das Unternehmen hat eben auch noch das Anti-Spam-Unternehmen Turntide für 28 Millionen US-Dollar übernommen. TurnTide ist ein 15-Personen-Unternehmen aus Conshohocken, Pennsylvania. Wie eine Unternehmenssprecherin sagte, will Symantec seine Technologien in diesem Unternehmensbereich abrunden. "Wir erwarten ein neues Produkt noch in diesem Herbst", so die Sprecherin. Der Kauf von Brightmail Ende Mai kostete Symantec 370 Millionen US-Dollar.