T-Systems CH: Schwarze Zahlen; Fokus Outsourcing

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Rund eineinhalb Jahre nachdem sich T-Systems Schweiz in der heutigen Form konstituierte, meldet die Deutsche Telekom-Tochter schwarze Zahlen und Wachstum. Wie die Führungsriege des Systemhauses gestern Dienstag anlässlich einer Pressekonferenz mitteilte, habe man im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund einer halben Milliarde Schweizer Franken erwirtschaftetet, was einer Steigerung von 12 Prozent gegenüber 2001 entspreche. EBITDA und Reingewinn seien schwarz, genaue Zahlen durfte die 100-prozentige Deutsche Telekom-Tochter nicht nennen. Trotzdem spürte auch die T-Systems Schweiz das zögerliche Investitionsverhalten in der Branche. Von einem Mangel an Offerten-Anfragen könne jedoch nicht die Rede sein, präzisierte CEO Peter Schöpfer, der den Umsatz seines Unternehmens im laufenden Jahr um 5 bis 8 Prozent steigern will. Als Wachstumsmärkte macht T-Systems Serverbased Computing, Outsourcing und in absehbarer Zukunft Electronic Payment aus. Im letzten Jahr konnte sich T-Systems unter anderem Outsourcing-Aufträge der REGA sowie der IGS GmbH sichern. IGS gehören Sozialversicherungsanstalten und Ausgleichskassen von 16 Schweizer Kantonen an. Mit Outsourcing-Aufträgen erwirtschaftet das Unternehmen derzeit rund 45 Prozent des Umsatzes, dieser Anteil soll gemäss Schöpfer jedoch noch deutlich gesteigert werden.