Telco-Branche blickt optimistisch in die Zukunft
Zwischen 1999 und 2003 ist die Zahl der Festnetzanschlüsse weltweit um 7,5 Prozent auf 1,21 Milliarden angestiegen. Die Zahl der Mobiltelefonbenutzer ist um jährlich 28,3 Prozent auf heute weltweit 1,33 Milliarden angewachsen. Dies geht aus dem Bericht des internationalen Fernmeldevereins (UIT) hervor, der zum Auftakt der Telecom 2003 in Genf präsentiert wurde. Auch in Bezug auf die Einnahmen kann der zum fünften Mal erscheinende Bericht Positives melden. Sie stiegen um 5,5 Prozent pro Jahr und sollen 2003 gegen 1483 Milliarden Franken betragen. Besonders gute Wachstumsaussichten verspricht sich der UIT vom Breitbandzugang zum Internet. Mit diesen Zahlen im Rücken erklärte ITU-Generalsekretär Yoshio Utsumi die Telekommunikationskrise für beendet.
Eröffnet wurde die Telecom 2003 am Samstag vom spanischen König Juan Carlos. Informationstechnologien seien ein Instrument der Integration, des Friedens und des gegenseitigen Verständnisses, so der Bourbone. Juan Carlos plädierte für eine verstärkte Kooperation im Bereich der Telekommunikation. Insbesondere sollten die wirtschaftlich schwächsten Länder besser eingebunden werden. Nur so werde die ganze Welt vom technologischen Fortschritt profitieren.
Während die Messe vor vier Jahren 200'000 Besucher verzeichnete, rechnen die 915 Aussteller heuer mit rund 115'000 Besuchern an der Telecom. Unter den Ausstellern selbst klaffen ebenfalls Lücken. Es fehlen renommierte Namen wie beispielsweise Alcatel, Nokia, Ericsson, Oracle, Philips oder Siemens.
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