Temenos rutscht in die roten Zahlen ab

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Der international tätige Anbieter von Finanzsoftware Temenos mit Hauptsitz in Genf musste fürs Geschäftsjahr 2002 einen Umsatzrückgang und ein Abgleiten in die roten Zahlen vermelden. Der Umsatz sank von 140,868 Millionen Dollar im Jahr 2001 auf 113,338 Millionen Dollar im Jahr 2002. Der Nettoverlust nach Steuern betrug 49,487 Millionen Dollar, im Jahr 2001 resultierte noch ein Gewinn von 7,754 Millionen Dollar. Fürs laufende Jahr rechnet das an der SWX Swiss Exchange kotierte Unternehmen mit etwa 130 Millionen Dollar Umsatz. Zudem rechnet Temenos damit, die operativen Kosten erheblich zu reduzieren, nämlich von 157,749 Millionen auf etwa 120 Millionen. VR-Präsident George Koukis rechnet dank der abgeschlossenen Restrukturierung und den daraus resultierenden Kosteneinsprarungen sowie einer guten Auftragslage damit, dass Temenos bald wieder profitabel wird. Im vierten Quartal 2002 konnte Temenos Verträge mit mehreren Banken abschliessen, unter anderem mit der Schweizer Bank Leumi. Die Aktie von Temenos gab am Dienstag nach Bekanntgabe der Jahreszahlen leicht nach.