Think Tools: ernüchternder Quartalsbericht
Der Umsatz des Softwareherstellers Think Tools beträgt im 1. Quartal 2001 mit 1,1 Millionen Franken gerade noch ein Drittel des Umsatzes aus der entsprechenden Vorjahresperiode. Der Nettoverlust im ersten Quartal 2001 betrug 4,2 Millionen Franken gegenüber einem Nettogewinn im Vorjahresquartal von 1,4 Millionen Franken. Die operativen Kosten ohne Abschreibungen stiegen auf 5 Millionen Franken (Vorjahr: 1,5 Millionen). Think Tools begründet die Situation damit, dass das rasche Wachstum nach dem Börsengang die internen Strukturen überfordert habe. Zudem hätten Fluktuationen im obersten Management den Aufbau einer starken Verkaufs-Pipeline beeinträchtigt. Auch der Entscheid, das y-o-u Bank Projekt abzubrechen, bedeutete einen grossen Rückschlag für Think Tools, auch wenn der Projektabbruch gemäss eigenen Angaben nicht mit den Leistungen von Think Tools im Zusammenhang stand. Immerhin, alle diesbezüglichen Abschreibungen und Rückstellungen wurden bereits im Geschäftsjahr 2000 verbucht. Think Tools erwartet nicht, im zweiten Quartal 2001 zur Profitabilität zurückzukehren. Zudem sei nicht sichergestellt, im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz des Vorjahres zu erreichen. Die aktuelle Priorität der Gesellschaft liege darin, ein starkes, operativ ausgerichtetes Managementteam aufzubauen. Die am New Market kotierte Aktie von Think Tools gab am Mittwochmorgen um rund zehn Prozent nach.
"LLMJacking"
Cyberkriminelle kapern LLM-Zugänge und treiben Cloud-Rechnungen hoch
Uhr
Die Lösung heisst Corn-i
Dieser eine nervige Freund, der beim Filmeschauen immer Fragen stellt
Uhr
Success Story: Swisscom
Wie die Parlamentsdienste KI sicher nutzbar machen
Uhr
Lieferengpässe
Tablet-Markt ist weiter unter Druck
Uhr
Cisco-Umfrage
Schweizer Firmen bleiben bei der Cyberabwehr im Reaktionsmodus
Uhr
Vier Handlungsfelder
Kanton Basel-Stadt verabschiedet KI-Strategie
Uhr
Widerstand gegen Rechenzentren
US-Zwischenwahlen schicken KI-Aktien auf Talfahrt
Uhr
Videoanalyse mit Datenschutzvorkehrungen
SBB wollen Zugauslastung mit KI in Echtzeit erfassen
Uhr
"GPT-6 Cyber"
OpenAI schickt neues KI-Modell auf Schwachstellensuche
Uhr
Neue Kriterien für Ausschreibungen
Politiker wollen weniger digitale Abhängigkeiten für kritische Staatsaufgaben
Uhr