Think Tools: Quartalszahlen und Ausblick

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Die Think Tools Gruppe weist im 2. Quartal 2001 einen Nettoverlust von 6,4 Millionen Franken aus (2. Quartal 2000: + 3,4 Millionen Franken). Der Umsatz beläuft sich wie im 1. Quartal 2001 auf 1,1 Millionen, (2. Quartal 2000: 7,2 Millionen Franken). Die Betriebskosten im 2. Quartal summieren sich ohne Abschreibungen auf 5,5 Millionen Franken (2. Quartal 2000: 1,9 Millionen Franken). Der Personalaufwand schlägt dabei mit 3,3 Millionen Franken zu Buche (2. Quartal 2000: 0,8 Millionen Franken). Gemäss Pressemitteilung verfügt Think Tools derzeit über finanzielle Reserven von 87,3 Millionen Franken. Dieses Polster soll es dem Unternehmen ermöglichen, den operativen Turnaround zu schaffen. Die neue Führungscrew unter Vorsitz von CEO Lloyd F. Connor bezeichnet die Quartalszahlen als unakzeptabel und verspricht als primäres Ziel mehr Profit für die Aktionäre. Damit dies möglich wird, soll aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt werden. Think Tools war unter anderem durch den Abbruch des Projekts Y-O-U der Bank Vontobel in Schwierigkeiten geraten. Think Tools und Vontobel haben sich im Juli geeinigt, wie die noch offenen gegenseitigen Forderungen geregelt werden sollen.