tschau.ch - Hilfe vom Netz beginnt mit Streit
Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und Drogenprobleme (SFA) hat zusammen mit der Gesundheitsförderung Schweiz eine Onlineberatungs- und Informationssite für junge Menschen lanciert, die Hilfe und Unterstützung zu Fragen betreffend Sucht, Stress in der Schule und am Arbeitsplatz, Liebeskummer, Sexualität und Aids .Site anbietet. Die anonym übermittelten Fragen werden von einem Fachteam, bestehend aus JugendberaterInnen und SpezialistInnen aus den jeweiligen Themengebieten, innert drei Tagen beantwortet. Die Betreiber der Site arbeiten auch mit regionalen Anlaufstellen zusammen.
Wer die Site gemacht hat, gibt Matthias Meyer, Projektleiter und Abteilungsleiter beim SFA, auf Anfrage nicht bekannt. Wir haben uns mit den Erstellern der Site zerstritten und verzichten auf die Nennung von Namen. Es stünden noch gerichtliche Termine bevor, wobei auch über die Kosten der Site gestritten wird. Ursprünglich ging es um Forderungen in der Höhe von einer Million Franken, wir denken aber eher an einen Betrag von rund 250000 Franken, erklärt Meyer, und fügt an, dass er vergleichbare Sites auch schon gesehen habe, die 50000 Franken gekostet haben. Für den jährlichen Betrieb steht ein Budget von 350000 Franken zur Verfügung, das von der SFA, der Schweizer Gesundheit und von Bund und Kantonen getragen wird.
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