Twitter muss Nutzerdaten definitiv preisgeben
Ein US-Gericht hat entschieden, dass Twitter Nutzerdaten eines mutmasslichen Occupy-Wall-Street-Aktivisten herausgeben muss. Die Daten gehen allerdings nicht direkt an die Strafverfolger.
Twitter muss nun doch die Daten eines mutmasslichen Occupy-Wall-Street-Aktivisten herausgeben, berichtet Spiegel Online. Ein US-Gericht forderte den Mikrobloggingdienst auf, sämtliche Daten vom Zeitraum 15. September bis 31. Dezember 2011 herauszugeben.
Darunter fallen nicht nur öffentliche sondern auch private Nachrichten, Geolocation-Angaben und IP-Adressen, von denen Tweets abgesetzt wurden. Die Daten gehen allerdings nicht direkt an die Ermittler, sondern zuerst zum Gericht, dass die für den Fall relevanten Tweets dann weiter geben wird.
Twitter als "Zeuge"
Richter Matthew Sciarriano entschied, dass man Twitter wie auch andere Social-Media-Anwendungen wie Zeugen behandeln könne. Er bestätigte damit zudem einen vorhergehenden Entscheid, dass die fraglichen Tweets nicht dem Nutzer selber gehörten.
Twitter-User Malcolm Harris hatte sich mit diesem Argument erfolglos gegen den Zugriff gewehrt. Nachdem das Gericht Ende April beschloss, die Tweets gehörten Twitter, hatte sich das Unternehmen selbst eingemischt. Mit der nun gefällten Entscheidung zeigte sich das Unternehmen laut Spiegel Online nicht zufrieden. Zurzeit prüfe man weitere rechtliche Schritte.
Strafverfolger erhoffen sich Aufklärung über Demonstration
Mit den Daten hoffen die Strafverfolger genauere Informationen darüber zu erhalten, ob die Demonstrierenden, zu denen auch Malcolm Harris gehörte, bei der Demonstration widerrechtlich vom Gehweg auf die Fahrbahn gewechselt haben und nicht wie behauptet von der Polizei dorthin abgedrängt worden seien.
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