UMTS-Auktion ist schon vorbei
Dass wenigstens ein bisschen Leben in die heute durchgeführte UMTS-Aution kam, lag vor allem daran, dass zwischen den beiden ersten Konzessionen und der dritten und vierten Konzession geringe Unterschiede bestehen. Fulvio Caccia, Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission, rechnete laut SDA vor Beginn der Auktion damit, dass die dritte und vierte Lizenz 60 oder 70 Millionen Franken einbringen könnten, das wären 10 oder 20 Millionen mehr als das Mindestgebot. Tatsächlich bot Orange bereits in der ersten Runde für die dritte Lizenz 55 Millionen Franken. Damit hatte es sich aber auch schon. Die übrigen Lizenzen gingen für 50 Millionen über den Tisch. Die Auktion war nach drei Runden und einer Bestätigungsrunde bereits beendet. Laut Diax-Mediensprecherin Monika Walser liegen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Lizenzen vor allem bei den möglichen Interferenzen (gegenseitigen Störungen). Diese Unterschiede rechtfertigten aus Sicht von Diax aber nicht, den Preis nach oben zu treiben.
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