UMTS-Start in Japan
Planmässig startet heute Montag der japanische Mobilnetzbetreiber NTT DoCoMo den weltweit ersten UMTS-Dienst, FOMA genannt. Der Start und vor allem die weitere Entwicklung dürfte hierzulande und in ganz Europa auf grosses Interesse stossen, mussten europäische Mobilfunkanbieter insgesamt doch 180 Milliarden Franken für UMTS-Lizenzen bezahlen. Branchenexperten und Finanzanalysten rechnen vorerst allerdings mit keinem durchschlagenden Erfolg: Das UMTS-Netz ist alles andere als fertig gebaut. Bis zum Frühling 2002 ist bloss der Grossraum Tokio angeschlossen, danach folgen die Städte Nagoya und Osaka. Landesweit soll das Netz in rund drei Jahren stehen. Zunächst sollen drei Modelle der dritten Handy-Generation (Hersteller: NEC und Matsushita) Mobilfunk in Hochgeschwindigkeit ermöglichen. Sie kosten zwischen 450 und 900 Franken.
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