Und noch eine neue Stellenplattform: ConneXjobs!

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Kostenlose Stellenangebote für Arbeitgeber und Personalberatungen sowie Arbeitsuchende – das verspricht die neue Stellenplattform connexjobs.com. Das Konzept: Bewerbungen und Stelleninserate werden detailliert mit Angaben zu Fachwissen und Selbstbeschrieb erfasst und anschliessend im Inseratepool miteinander verglichen. Findet conneXjobs zwei passende Inserenten, werden sie per Mail oder beim Arbeitnehmer auf Wunsch auch per SMS benachrichtigt. Die Bewerbung beim Stellenausschreiber erfolgt zunächst anonym; nach Zahlung einer Gebühr von 50 Franken werden die persönlichen Angaben frei geschaltet. ConneXjobs will sich nach eigenem Bekunden auch an Branchen wenden, welche bisher noch kaum auf das Internet zur Stellenausschreibung gesetzt haben. Bislang finden sich 17 Stellenausschreibungen von einem knappen Dutzend Unternehmen sowie 64 Stellengesuche auf der neuen Plattform. Die ausgeschriebenen Stellen konzentrieren sich aber noch auf die traditionell internetlastige Branche Informatik. Offen stehen aber auch Rubriken wie „Gastronomie“, „Sozial“ oder „Wissenschaft“. Betreiberin der neuen Stellenbörse ist die conneXjobs GmbH mit Sitz an der Klarastrasse in Zürich. CEO des Unternehmens ist Daniel Köhler, Mitgründer der Stellen- und Projektplattform Swissinternet.ch. Dort allerdings habe er keine operative Tätigkeit mehr inne, sagt Köhler gegenüber der Netzwoche. Connexjobs arbeite absolut unabhängig. Auch die Partnerschaft mit der Swissinternet GmbH beziehe sich lediglich auf Bannertausch und Ähnliches. Dass sich ConneXjobs im gesamten deutschsprachigen Raum etablieren will, zeigt sich neben den detaillierten regionalen Auswahlmöglichkeiten bei der Inserateaufgabe auch bei der URL: Neben der .ch- Adresse ist conneXjobs auch über .de und .at zu erreichen - oder kurz .com. Zu hoffen bleibt, dass dieses Kürzel kein böses Omen ist. Zwar scheint sich mit dem Konzept der Internetstellenbörse auch Geld verdienen zu lassen, wie Jobs.ch jüngst bewiesen hat. Doch mittlerweile tummeln sich im Schweizer Web so viele Konkurrenten, dass Branchenkenner eine Konsolidierung für unausweichlich halten. Noch im April hatte mit Jobman.ch die bis anhin jüngste Plattform den Schritt online gewagt.