Unternehmen sollten nicht überstürzt auf VoIP wechseln

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Das Berliner Forschungsunternehmen Berlecon Research empfiehlt Unternehmen, sich schon heute auf VoIP vorzubereiten. Allerdings sollte die Migration nicht überstürzt werden, sondern es sollte überlegt werden, wann eine Migration sinnvoll ist. Thorsten Wichmann, Geschäftsführer von Berlecon Research: "Nur für wenige Unternehmen ist es jetzt schon sinnvoll, ganz auf VoIP umzusteigen. Es existieren aber oft Quick Wins, bei denen sich durch punktuellen Einsatz von VoIP schnell Kosten sparen lassen." Alle anderen Unternehmen sollten bei IT- und TK-Investitionen darauf achten, dass diese einen Wechsel auf VoIP in der Zukunft einfacher machen. "Wir gehen davon aus, dass sich Voice over IP langfristig durchsetzen wird. Denn die Integration von Sprache und Daten in einem Netz ist auf Dauer die technisch effizientere und kostengünstigere Lösung. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir Unternehmen, eine eigene VoIP-Strategie zu entwickeln", ergänzt Wichmann.
Berlecon betont, dass Kostensenkungspotenziale für Unternehmen nur beschränkt eine Rolle spielen. Als wichtige Vorteile von VoIP für Unternehmen führt Berlecon die vereinfachte Verwaltung der komplexen TK-Infrastruktur sowie Produktivitätseffekte ins Feld. Wichmann: "Die bessere Integration von Telefonie in Unternehmens- und Groupware-Anwendungen sowie mehr Flexibilität und höhere Erreichbarkeit der Mitarbeiter sind die entscheidenden Potenziale, die Unternehmen durch den Einsatz von VoIP verwirklichen können."