Urs Hölzle: Die grösste Gefahr für Google ist Google selbst
Solange die Werbung auf Google im Schnitt für die Benutzer zahlt, werden Googles Produkte gratis bleiben, erklärte Urs Hölzle, Google Vice President Operations, in einem Interview mit der Netzwoche. Der letztjährige Umsatz von 6,1 Milliarden US-Dollar ist zu 98,9 Prozent aus Werbung generiert worden. Hölzle hat keine Angst vor dieser Werbe-Abhängigkeit, denn die Werbebranche sei eine der ältesten und beständigsten Branchen. Keine Angst hat er auch vor Microsofts Adcenter. "Es gibt hier kein Nullsummenspiel. Ein zusätzlicher Klick auf Microsoft ist kein Verlust für Google, sondern ein zusätzlicher Klick für den Markt", so Hölzle. Eine Gefahr für Google sieht er einzig in Google selbst, und zwar, wenn Google den Fokus auf den Benutzer verlieren oder überheblich werden sollte.
Was der Schweizer Google-Top-Manager sonst noch über die Google-Erfolgstory erzählte, und wie er Zukunft des Unternehmens sieht, lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 33 von heute Mittwoch.
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