US-Internetradios werden vom Parlament entlastet

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Wie von zahlreichen US-Medien heute Dienstag berichtet, hat der US-Congress ein Gesetz zur finanziellen Entlastung kleinerer Internetradios verabschiedet. Ursprünglich hatt der Gesetzgeber für alle Webcaster einen Gebührensatz von 0,07 Cent pro Song und Hörer festgelegt. Hunderte Internetradios hätten wohl dicht machen müssen, insbesondere wegen der Klausel der Digital Millennium Copyright Act (DMCA), welche festlegt, dass die Gebühren rückwirkend zum 1. Januar 1998 gezahlt werden müssen. Gemäss dem am Montag verabschiedeten Gesetz bezahlen Online-Radiostationen mit Einnahmen von weniger als 1250000 US-Dollar pro Jahr Lizenzgebühren in Höhe von acht bis zwölf Prozent ihres Umsatzes oder fünf bis sieben Prozent ihrer Ausgaben; je nachdem, welcher Betrag höher ist. Für kleinere Stationen mit Einnahmen von weniger als 50000 US-Dollar pro Jahr wurde ein Mindestbetrag von 2000 Dollar pro Jahr festgelegt. Für grössere Webradios wie etwa clearchannel.com oder live365.com gilt die aktuelle Regelung jedoch nicht.