US-Musikindustrie mit neuem Lizenzierungsmodell

Uhr | Aktualisiert
Die National Music Publishers Association (NMPA), deren Lizenzierungsstelle Harry Fox Agency (HFA) und die Recording Industry Association of America (RIAA) haben eine Vereinbarung über die Lizenzierung von Musikstücken via Online-Abo-Dienste getroffen. Die Vereinbarung räumt ein grosses Hindernis für die neuen Abodienste aus dem Web, ist Hilary Rosen, CEO von RIAA, überzeugt. Diese könnten nun dank Massenlizenzierung umgehend in breitem Umfang starten. Das Modell, das die drei Partner ausgehandelt haben, sieht vor, dass HFA die Lizenzen für begrenzte Download- und Streaming-Angebote vergibt. Die noch festzulegenden Gebühren sollen dann rückwirkend bezahlt werden. Die RIAA bezahlt HFA aber einen Vorschuss von einer Million Dollar. Sowohl Publishern als auch Service-Anbietern steht es allerdings frei, auch eigene Deals abzuschliessen. Die amerikanische RIAA repräsentiert über 600 Aufnahmefirmen, darunter die Branchenriesen Universal, Warner, Sony, BMG und EMI.