US-Onlineshops schreiben schwarze Zahlen

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Der amerikanische Einzelhändlerverband meldet, dass der Onlineverkauf von Waren im letzen Jahr um 21 Prozent auf 51,3 Milliarden US-Dollar zugenommen hat. Der Verkauf in den Ladengeschäften, wo der Markt natürlich bereits viel besser erschlossen ist, ist demgegenüber lediglich um 2,8 Prozent gestiegen. Für das laufende Jahr rechnet der Einzelhändlerverband mit einer weiteren markanten Umsatzsteigerung im Internet, nämlich um 41 Prozent, auf 72,1 Milliarden US-Dollar. Das allgemeine Verhältnis zwischen Onlinehandel und traditionellen Sales wird sich dadurch aber nicht gross verändern. Die Gesamteinnahmen im US-Einzelhandel werden auf 2,25 Billionen Dollar geschätzt. 56 Prozent der befragten Onlineshops erzielten nach eigenen Angaben mit ihren Internet-Aktivitäten im Jahr 2001 einen Profit. Die Auguren des Verbandes glauben nun, dass im laufenden Jahr der Onlineeinzelhandel insgesamt auf operativer Basis den Break-even erreichen wird. Wie weiter mitgeteilt wird, sind Multi-Channel-Anbieter, also Unternehmen, die sowohl einen Onlineshop als auch ein Ladengeschäft betreiben, auf dem Vormarsch. Reine Onlinehändler wie Amazon.com hätten ihre dominante Stellung im Internetgeschäft eingebüsst. Der Anteil der Multi-Channel-Anbieter stieg im Jahr 2001 von 54 auf 67 Prozent.