US-Präsidentschaftswahlen: Stimmen tauschen im Web

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Seit einigen Wochen sind in den USA anlässlich der Präsidentschaftswahlen sogenannte Swap-Sites auf dem Web aufgetaucht. Swap-Sites sollen es jenen Wählern, die zwar für einen chancenlosen Kandidaten, wie zum Beispiel den Grünen Nader favorisieren, gleichzeitig aber das Resultat zwischen den Rivalen Bush und Gore nicht beeinflussen wollen, erlauben trotzdem ihrem Favorit die Stimme zu geben. Auf Swap-Sites wie zum Beispiel www.votepact.com können Wähler untereinander Stimmen tauschen, das heisst sie können mit jemandem dem sie vertrauen vereinbaren, das dieser zum Beispiel statt für Bush für Nader stimmt, und sie im Gegenzug, statt für Gore auch für Nader. So erhält Nader zwie stimmen, das Resultat zwischen Bush und Gore bleibt sich gleich. Es ist umstritten, ob das Stimmen tauschen in dieser Weise legal ist. Nachdem ihnen mit Klagen gedroht wurde haben bereits drei kalifornische Swap-Sites ihr Angebot vom Netz genommen. Sam Husseini, Mitinitiant von www.votepact.com kann nichts illegales an den Sites sehen, die Sites machten es möglich, dass die Wähler wirklich dem Kandidaten dem sie wollen die Stimme geben können, mehr sei nicht dabei, meint er.