Verwaltungsrat der Distefora ist zurückgetreten

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Im Machtstreit der Distefora ist der Verwaltungsrat gestern Donnerstag an einer ausserordentlichen Generalversammlung zurückgetreten. Der frühere CEO Patrick Hofmann und die von ihm unterstützten Vertreter wurden jedoch nicht in den Verwaltungsrat gewählt. Damit bleibt der Machtkampf um den einstigen Börsenliebling weiter in der Schwebe. Hofman hat dem neuen Distefora-Management, der Adori-Gruppe um den Deutschen Ulrich Altvater, vorgeworfen, die Gesellschaft finanziell auszuhölen. Um diesen Vorwurf zu klären, sind die bestehenden Verwaltungsräte Altvater (Präsident) und Wolfgang Schoeller bis auf weiterers zurückgetreten. Gewählt wurde an ihrer Stelle als einziges VR-Mitglied der Verterter der Kleinaktionäre, Johann-Christian Rudin. Als Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft der Investoren Schweiz (SIS) amtiert er als neutrales Mitglied. Hofmann machte den Ausschluss der Stimmrechte der von ihm kontrollierten PHV Venture für das Scheitern seiner Anträge verantwortlich und bezeichnete den Ausschluss als Fehlleistung. Laut Mittelung der Distefora wird eine neue Revisionsgesellschaft eingesetzt, die im Hinblick auf die nächste Generalversammlung vom 27. März 2003 vollständige Transparenz herstellen soll. Distefora-CEO Martin Kagerer bekräftigte die Pläne, die Holding zu einem Dienstleistungsunternehmen im Bereich drahtlose Telekommunikation auszubauen.