Robert Sigrist

Smarli erhält über 2 Millionen Franken und neuen Verwaltungsrat

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von Elia Ferrari und rja

Das Ostschweizer Start-up Smarli sichert sich in seiner zweiten Finanzierungsrunde über 2 Millionen Franken. Damit will das Unternehmen sein Partnernetzwerk ausbauen sowie Soft- und Hardware-Komponenten weiterentwickeln. Gleichzeitig nimmt Robert Sigrist Einsitz im Verwaltungsrat.

Das Verwaltungsteam von Smarli (v.l.): Thomas Obrecht, Raphael Jaeger, Robert Sigrist, Jim Steiner & Markus Stamm (Source: zVg)
Das Verwaltungsteam von Smarli (v.l.): Thomas Obrecht, Raphael Jaeger, Robert Sigrist, Jim Steiner & Markus Stamm (Source: zVg)

Das Ostschweizer Start-up Smarli hat seine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Dabei sammelte das auf Smart-Home-Lösungen spezialisierte Unternehmen über 2 Millionen Franken ein, wie Smarli mitteilt. Somit konnte man das Kapital der ersten Finanzierungsrunde fast verdreifachen. Es beteiligten sich sowohl bestehende als auch neue Investoren. Zu letzteren gehört Robert Sigrist, der auch in den Verwaltungsrat von Smarli einzieht.

Das neue VR-Mitglied verfüge über langjährige Erfahrung in der Entwicklung strategischer Geschäftsfelder. Des Weiteren kenne sich Sigrist mit dem Aufbau von Ökosystemen aus.

"Mich haben bei Smarli vor allem drei Dinge überzeugt: ein starkes Team, eine überzeugende und nutzerfreundliche Lösung und ein enormes Marktpotenzial", erklärt der neue Verwaltungsrat.

Smarli wurde 2023 gegründet und realisierte laut eigenen Angaben bislang über 150 Smart-Home-Projekte. Mit den Mitteln der ersten Finanzierungsrunde entwickelte das Start-up die Partner Engine. Diese dient Smarli zufolge als Schritt-für-Schritt Anleitung bei der Planung, Installation und Konfiguration eines Smart Homes. 
Die Partner Engine werde also von Elektrikern, Installateuren und Energieversorgern genutzt und bilde die Grundlage für weitere Skalierung des Geschäftsmodells. Parallel dazu entwickelt Smarli gezielt eigene Hardware, die gemäss Mitteilung exakt auf die Partner Engine abgestimmt ist und durch hohe Robustheit und Zuverlässigkeit überzeugen soll. 

"Entscheidend für die nächste Phase sind der Weiteraufbau unseres Partnernetzwerks sowie die Weiterentwicklung unserer Software- und Hardware-Komponenten", wie Co-Founder Thomas Obrecht erklärt. Smarli komme bei Partnern gut an, da es auf bestehender Elektroinfrastruktur aufbaue und sich problemlos in bestehende Gebäude einbauen lasse, schreibt der Smart Home Anbieter.

 

Übrigens: Gravis Robotics automatisiert mithilfe künstlicher Intelligenz schwere Baumaschinen. In einer Finanzierungsrunde sammelte das ETH-Spin-off 200 Millionen US-Dollar ein. Lesen Sie hier mehr dazu.

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