Virenalarm: Neuer Wurm, neue Fähigkeiten
Der am 30. September entdeckte Wurm und Trojaner W32.Bugbear@mm, alias WORM_BUGBEAR.A, I-Worm.Tanatos oder schlicht Tanatos, verbreitet sich einerseits mit der eigenen SMPT-Engine via E-Mail und sucht andererseits das Eindringen in infizierte Systeme zu ermöglichen. Hierzu öffnet er den TCP-port 36794 und ist darauf programmiert über 100 laufende Systemprozesse zu erkennen und abzuschalten. Betroffen sind die Virenscanner und Software-Firewalls so ziemlich aller Antivirenspezialisten. Diese schätzen den Wurm als mittelgefährlich ein. Vor allem bei der Verbreitung scheint der Geselle jedoch zügig vorwärts zu machen. Der Subject-Text des infizierten E-Mails wählt der Wurm zufällig ebenso den Namen des Attachment, welches eine Grösse von 50688 Bytes hat und doppelten Dateitypennamen trägt. Um bei jedem Neustart wieder mit von der Partie zu sein, trägt er sich in den Startordner sowie diversen Systemordner ein.
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