Virenreport 2005 und Prognosen für 2006 von Trend Micro

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Für 2006 rechnet Trend Micro mit einer weiteren Zunahme von Spy-Phishing, mit neuen Phishing-Techniken und mit einer weiteren Verbreitung von Bots.
Trend Micro zählt die spambasierten Phishing-Angriffe zu den herausragenden Malware-Trends im vergangenen Jahr. Auch Malicious Codes mit kombinierten Angriffsmethoden (Blended Threats) gehörten 2005 zu den grössten Bedrohungen. Malicious Codes verursachten demnach über elf Millionen Infektionen, rund 65 Prozent dieser Schädlinge enthielten zudem die eine oder andere Form von Spyware, Adware, Backdoor, Rootkit oder Bot-Funktionalität. Die 2005 von Micro Trend identifizierten Malicious Codes verteilen sich auf folgende Kategorien: 10 Prozent Bots, 11 Prozent Sypware-Trojaner, 18 Prozent Adware, 0,6 Prozent Office-Makros, 3 Prozent Skripte, 25 Prozent Viren oder Würmer und 27 Prozent Trojaner (inklusive Rootkits). Ingesamt habe Trend Micro 2005 in 18 Fällen einen globalen Yellow Alert ausgelöst, um vor der Verbreitung von Malicious Codes zu warnen.
Das sogenannte Spy-Phishing – Spyware-Angriffe, die durch einen Trojaner Informationen wie Login-Daten an eine bestimmte Website senden – wird gemäss den Prognosen von Micro Trend weiter zunehmen. Zudem sollen weitere Phishing-Techniken auftauchen. Auch der Funktionsumfang von Bots werde erweitert, Bots und Botnets sich weiter verbreiten.