Virus W32/Winevar.A@mm legt sich selbst rein
Der am 24. November erstmals gesichtete neue Virus mit dem Namen W32/Winevar.A@mm setzt sich wegen zwei Programmierfehlern fast selber ausser Gefecht, ist aber trotzdem gefährlich. Dies schreibt die Plattform Virusoffice der Winterthurer Firma Softwarepipeline. Gemäss der Meldung versucht W32/Winevar.A@mm, wie andere Viren auch, sich über ein Sicherheitsloch im Internet Explorer an alle E-Mail-Adressen zu versenden. Dies gelingt ihm aber – wegen dem einen Programmierfehler – nicht. Das Verbreitungspotential ist dadurch niedrig. Der zweite Fehler ist da schon gefährlicher. Der Virus sucht auf der lokalen Festplatte nach den Begriffen antivirus, cillin, nlab und vacc und versucht diese Verzeichnisse respektive die auf dem PC installierte Anti-Viren-Software zu löschen. Das gelingt ihm zwar nicht, dafür werden alle Dateien auf der betroffenen Partition gelöscht. Der Wurm hat Alias-Namen, nämlich W32/Korvar, WORM_WINEVAR.A, und I-Worm.Winevar. Das Attachment, das den Wurm enthält, hat eine.CEO-Endung und wird von Outlook ausgeführt. Analog zu den W32/Brid-Würmern legt der Wurm eine spezielle Variante des Funlove-Virus ab.
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