Vodafone-Konzern soll zerschlagen werden

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Vodafone soll von der spanischen Telefonica, Verizon (USA) und dem Investmentkonzern Blackstone übernommen werden: Das Konsortium hätte bereits ein Angebot von 167,5 Milliarden Dollar für den britischen Mobilfunkbetreiber abgegeben. Dies berichtet die britische Tageszeitung 'Daily Mail' heute unter Berufung auf interne Firmendokumente. Nach dem Kauf soll Vodafone zerschlagen werden. So wolle Verizon, die mit Vodafone in den USA das Joint Venture Verizon Wireless betreibt, die Kontrolle über die Aktiva in den USA sowie in Grossbritannien erlangen. Telefonica soll an den übrigen Vermögenswerten von Vodafone in Europa, darunter in Deutschland und Italien, interessiert sein. Blackstone und andere Beteiligungsgesellschaften würden sich den Rest teilen.
Blackstone dementierte die Spekulationen aber umgehend. "Wir wissen nichts von so einem Geschäft", sagte eine Sprecherin der Investmentgesellschaft.
Vodafone musste kürzlich vor allem wegen seiner deutschen Tochter bis zu 28 Milliarden Pfund (64 Milliarden Franken) abschreiben. Zudem hat das Unternehmen aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs und des Preisdrucks durch Regulierungsbehörden die Prognosen für den Umsatz im kommenden Geschäftsjahr 2006/07 (bis Ende März) gesenkt: Neu liegen die Aussichten bei einem Plus von 5 bis 6,5 Prozent (zuvor: 6 bis 9 Prozent).
Vodafone ist zu 25 Prozent an Swisscom Mobile beteiligt.