VoIP-Hacker in den Startlöchern

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Je mehr VoIP den Massenmarkt erreicht, umso mehr rückt die Technologie ins Visier von Hackern. Experten vertraten einstimmig diese Meinung an der Telekommunikationsmesse Supercomm 2005, die diese Tage in Chicago stattfindet. Vor allem so genanntes Pharming und V-Bombing seien die neuen Bedrohungen der boomenden Internet-Telefonie. Beim Pharming kapern die Hacker einen Domain-Name-System-Server und erhalten so Kontrolle über VoIP-Telefonate. Mit V-Bombing ist das Überfluten der Mailboxen mit Tausenden von Nachrichten gemeint.
Die Experten in Chiacgo kritisierten vor allem VoIP-Anbieter. Diese würden in ihrem Bestreben, möglichst schnell ein eigenes VoIP-Produkt auf den Markt zu bringen, oft auf grundlegende Sicherheitsmassnahmen wie die Verschlüsselung von Telefonaten verzichten. Viel Zeit für Massnahmen bleibt nicht mehr, sind sich die Experten einig. Bereits im Januar hatte Gartner vorausgesagt, dass in spätestens zwei Jahren mit den ersten organisierten VoIP-Attacken zu rechnen ist.