Website der Bundesverwaltung gestern wegen Stromausfall nicht erreichbar

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Ausgerechnet gestern Donnerstag, am Tag der Nationalratsdebatte zur Revision des Fernmeldegesetzes (sprich zur Letzen Meile und dem Spam-Gesetz), hat eine defekte Stromleiste im Hauptverteiler der Bundesverwaltungsgebäude in Bern um 11.45 Uhr einen Stromausfall verursacht. In der Folge waren in Teilen der Bundesverwaltung zahlreiche Anwendungen inklusive Telekommunikationsnetz nicht verfügbar. Ironischerweise heisst das Verwaltungsgebäude Titanic II. Nach anderthalb Stunden konnte das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) die Stromversorgung aber wieder herstellen und nahm alle Systeme sukzessive wieder in Betrieb. "Der Stromausfall fand ausgerechnet so statt, dass der Notstrom nicht eingeschaltet werden konnte", erklärt Claudio Firgerio, Rechts- und Informationsdienst, Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT, dem NetzwocheTicker. "Der Stromausfall fand vor dem Wochenende statt, an dem wir die Notstromversorgung verbessern wollten", ärgert er sich. Von der Störung war nicht nur der Internet-Access betroffen sondern auch Anwendungen wie das NCTS (Neues Computerisiertes Transit System) der Eidgenössichen Zollverwaltung und das Datenbank-System AVAM (Arbeitsvermittlung und Arbeitsmarktstatistik) des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco). Zu Verzögerungen kam es deshalb an der Grenze bei der Zollabfertigung und bei der Arbeitsvermittlung in den RAV (Regionalen Arbeitsvermittlungszentren). Inzwischen laufen alle Anwendungen wieder normal.