Weg frei für Nokia Siemens Networks
Nach Zahlung einer unbekannten Summe an Huawei darf Motorola seine Netzwerksparte auf Nokia Siemens Networks übertragen.
In einer gemeinsamen Mitteilung erklären Motorola Solutions und Huawei ihren Rechtsstreit für beendet.
Das ebnet den Weg für Nokia Siemens Networks: Das Unternehmen kann nun Motorolas Netzwerksparte übernehmen. Möglich wird diese Lösung durch eine Zahlungsvereinbarung von Motorala an Huawei.
Nach weiterer Überprüfung der Angelegenheit habe Motorola Solutions zugestimmt, seine Forderungen gegenüber Huawei fallen zu lassen. Im Gegenzug zieht Huawei seine Klage gegen Motorola und NSN zurück.
Die Übereinkunft gewährt NSN Zugriff auf vertrauliche Informationen von Huawei. NSN darf diese nutzen, um die von Motorola gebauten Netzwerke zu warten. Diese Netzwerke basieren auf Technologie des dhinesichen Netzwerkausrüsters.
Erleichterung auf beiden Seiten
"Wir bedauern die Streitigkeiten zwischen unseren beiden Unternehmen. Ich freue mich, dass wir uns wieder auf eine kooperative und produktive Beziehung konzentrieren können", sagte Greg Brown, Präsident und CEO von Motorola Solutions zur Beilegung des Rechtsstreits.
Ebenfalls erfreut gibt sich Guo Ping, Vice Chairman of the Board und Executive Vice President von Huawei: "Nach Beilegung der Rechtstreitigkeiten und Klärung der Missverständnisse freut sich Huawei darauf, mit den Bemühungen fortzufahren, innovative Lösungen für seine Kunden bereitzustellen."
Huawei hatte Anfang dieses Jahres gegen den Verkauf der Netzwerksparte von Motorola an NSN geklagt. Mit Erfolg: Ende Februar erwirkte das Unternehmen eine Verfügung gegen Motorola. Gemäss dieser Verfügung war es Motorola untersagt, geistiges Eigentum von Huawei an NSN zu übertragen. Huawei befürchtete, dass Motorola-Mitarbeiter die zu NSN wechseln, Geschäftsgeheimnisse enthüllen würden.
NSN spart 201 Millionen Franken
Motorola reduzierte inzwischen den Verkaufspreis seiner Netzwerksparte um von 1,07 Milliarden Franken auf 871 Millionen Franken, wie Motorola mitgeteilt hat. Weiter behält der US-Konzern Forderungen gegenüber Kunden, Barreserven und Wertpapiere im Wert von 134 Millionen Franken. Die Transaktion soll am 29. April abgeschlossen werden, wie es in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht heisst.
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