Weitere Verzögerungen bei UMTS-Einführung

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Die Revolution wird wegen schlechten Wetters verschoben, hiess es einmal spasseshalber in den Siebzigerjahren. Nicht meteorologisch, sondern kommerziell trifft diese Aussage auf die Einführung von UMTS zu, wo sich die Liste der Verzögerungsmeldungen nun regelmässig verlängert. Die britische Vodafone verschiebt den kommerziellen Start seines Multimedia-Mobilfunknetzes UMTS in Deutschland um rund ein halbes Jahr und die France Telecom Tochter Orange beantragt bei der schwedischen Regulierungsbehörde PTS, den Auf- und Ausbau des Mobilfunknetzes bis Ende 2006 hinauszögern zu dürfen. In der deutschen Zeitung Die Welt begründet Jürgen von Kuczkowski von der Deutschen Vodafone die Verspätung damit, dass die Endgeräte von zwei Lieferanten noch nicht den qualitativen Ansprüchen gerecht würden. Ursprünglich war vorgesehen, dass Vodafone diesen Herbst UMTS auf den Markt bringt. In Schweden müsste die Abdeckung mit UMTS-Netzen gemäss den geltenden Lizenzbedingungen bereits Ende 2003 fast 100 Prozent betragen, was angesichts der fehlenden Endgeräte und Investitionsmittel schlicht nicht mehr realistisch ist.