Weltweites E-Readiness-Ranking: Schweiz klettert auf den vierten Platz

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In einem Länder-Ranking zum Nutzen der IT-Infrastruktur kletterte die Schweiz vom zehnten auf den vierten Rang. Die Studie "The E-Readiness Ranking" wird jährlich von IBM und dem britischen Magazin "The Economist" durchgeführt und untersucht in 65 Ländern die Bereitschaft in IT zu investieren und diese zu nutzen. Die Schweiz hat in diesem Jahr zusammen mit den USA und der Slowakei im Vergleich zum Vorjahr am meisten Punkte gut gemacht. Grund dafür ist die zunehmende Verbreitung von Breitbandanschlüssen, die wiederum in der Schweiz laut Studie vor allem durch die Konkurrenz zwischen Cablecom und Swisscom vorangetrieben wurde.
Den ersten Platz belegt wie bereits im Vorjahr Dänemark, auf dem zweiten Platz folgt die USA, auf Platz drei Schweden, auf Platz vier die Schweiz, Platz fünf geht an Grossbritannien und Platz sechs an Hongkong. Damit belegt die Schweiz innerhalb von Westeuropa den dritten Platz. Der Grund für dieses Vorpreschen Helvetiens ist laut Studie darin zu sehen, dass in diesem Jahr das Augenmerk auf Security, ICT-Investment und Next Generation Technology gelegt wurde, während im letzten Jahr vor allem die Effizienz des E-Business untersucht wurde. Hier konnte die Schweiz aufgrund ihrer dezentralen Struktur nur wenige Punkte verdienen.
Bewertet werden für das Ranking anhand eines komplexen Kriterienkatalogs verschiedenste politische, soziale und technologische Faktoren. Die Kriterien werden laut Einführungstext ständig den sich ändernden Bedingungen angepasst.