X.C Worm womöglich der Code Red Nachfolger

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Der neue Unix-Internet-Worm, der X.C Worm, wurde bereits als tot erklärt, könnte sich nun als scheintot herausstellen. Das FBI hatte am 30. August eine Virus-Warnung herausgegeben ohne weitere Details bekanntzugeben ausser, dass der Virus sich eine neu entdeckte Sicherheitslücke des Unix-basierten Telnet zu nutzten mache. Der Virus wurde auf einem Server in Polen gefunden und eleminiert. Experten zur Folge kann der Virus aber über die bereits infizierten Systeme weiterhin in andere ungeschützte Systeme eindringen und sich selber installieren. Zusätzlich könne es dem Virus gelungen sein, sogenannte back doors im polnischen Server einzurichten, bervor das Virusprogramm gelöscht wurde. Der X.C Worm betrifft Solaris, SGI IRIX und Open BSD. Laut der Analyse des Virus-Quell-Textes von SecurityFocus, war der X.C Worm programmiert, um sich automatisch über Unix-Systeme zu verteilen und eine back-door in zuvor schon angegriffenen Systemen zu öffnen, die eine root-access connection über Port 145 ermöglicht. Da der Virus nur eine kleine begrenzte Zahl von Unix-Systemen zum Ziel hatte, war er nie eine ernsthafte Gefahr. Allerdings befürchten Experten, dass es sich nur um eine Testversion oder ein defektes Programm gehandelt hatte, der eigentliche Angriff, genauso infektiös wie Code Red, also noch bevor steht.