Yellowworld liegt nicht auf Kurs
Für das Portal Yellowworld hat die Post letztes Jahr rund 70 Millionen Franken investiert, doch die Internetsite hat sich seit ihrem Start im September nicht so richtig durchsetzen können. Nun will man den Fehlstart korrigieren und die Portalstrategie neu überdenken, wie an der gestrigen Bilanzkonferenz der Post bekannt gegeben wurde. Jean-Pierre Streich, Konzernleitungsmitglied der Post und Verwaltungsratspräsident von Yellowworld, gab vor den Medien zu, dass das Konzept mit einer breiten Service- und News-Palette die erhoffte Eigenwirtschaftlichkeit klar verfehlt habe. Yellowworld sei aber wichtig für die Post, um sich so ein Standbein im elektronischen Geschäft aufzubauen. Bis 2003 sollen insgesamt 50 Millionen Franken gespart werden und es sieht so aus, als ob auf eine Reihe von E-Procurement- und Mietsoftware-Angeboten sowie auf das breite Content-Angebot verzichtet wird zugunsten von Finanz- und Postdienstleistungen und dem E-Shopping.
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