Zahl der WLAN-Hotspots wächst rasant

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Im vergangenen Jahr wuchs die Anzahl der öffentlichen WLAN-Hotspots in Westeuropa um 327 Prozent auf 1150 Standorte. Ein Jahr zuvor waren es erst 269. Der Marktforscher IDC geht davon aus, dass Hotspots auch im laufenden Jahr weiter so ungebremst wachsen werden wie 2002, unter anderem auch darum, weil in Zukunft auch Mobilfunkanbieter auf WLAN setzen werden. IDC macht vor allem gesetzliche Hindernisse für den langsamen Start von WLAN in Westeuropa verantwortlich, die erst letztes Jahr aus dem Weg geräumt werden konnten. Mit der Anzahl der Hotspots hätten auch die Anzahl der Anbieter zugenommen, die allerdings in der Regel neugegründete kleine Unternehmen waren, die nur lokal anbieten. Dementsprechend sei der Markt stark fragmentiert und kaum eines der Unternehmen verfügt über Roaming-Abkommen mit anderen Anbietern, sodass sich WLAN-Nutzer erst in anderen Netzen anmelden müssen, bevor sie weitersurfen können. IDC ist skeptisch, dass sich diese Situation in nächster Zeit ändern wird. Erster Anbieter von Hotspots in der Schweiz ist Monzoon, der durch das WLAN-Engagement der Swisscom in Bedrängnis gekommen ist. Letzten Freitag meldete Monzoon allerdings, seine Hotspots nun mit einer Roaming-Lösung ausgestattet zu haben, diverse Roaming-Abkommen sind bereits geschlossen wurden, unter anderem mit Deutschland.