Genfer Kabelnetz bleibt genferisch
Die Genfer haben diesen Sonntag entschieden, dass ihr Kabelnetz nicht an UPC Cablecom verkauft werden soll. Knapp 53 Prozent der Stimmberechtigten bevorzugen die aktuelle staatliche Lösung.
Gleichzeitig zur Abstimmung über die Masseneinwanderung haben die Genfer Stimmberechtigten über den Verkauf ihres staatlichen Kabelnetzes "022 Télégenève SA-Naxoo" entscheiden können. Sie lehnten einen solchen mit 52,8 Prozent der Stimmen ab, berichtet die Tribune de Genève. Ein Kaufangebot lag der Stadt vom Telekommunikationskonzern UPC Cablecom vor, der zurzeit mit 48,8 Prozent an Naxoo beteiligt ist.
Referendum von Linksaussen
Das Referendum gegen den Verkauf war von Linksaussenparteien und den Gewerkschaften ergriffen worden. Die Stadt Genf behält somit ihre Mehrheitsbeteiligung von 51,2 Prozent. Dafür entgehen ihr 57,5 Millionen Schweizer Franken. Soviel war Cablecom bereit zu bezahlen, was die Firma zur Mehrheitsaktionärin gemacht hätte.
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