Samsung bei Patentanmeldungen in Europa Spitze
Erneut hat Samsung die meisten Patente im europäischen Raum angemeldet. Fünf europäische Unternehmen konnten sich unter den Top Ten platzieren. Die Schweiz besticht in der Statistik durch ihre hohe Patentdichte.
Das Europäische Patentamt (EPA) hat Zahlen zu den Patentanmeldungen 2013 in Europa veröffentlicht. Mit insgesamt erteilten 66'700 Patenterteilungen, verzeichnete das EPA einen Zuwachs von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2013 war damit das vierte Jahr in Folge mit einem Anstieg der Patenterteilungen. Ein Drittel der Patente meldeten europäische Antragsteller an.
Fünf europäische Firmen unter den Top Ten
Das Unternehmen mit den meisten Anträgen war erneut Samsung mit insgesamt 2833 erteilten Patenten. Mit Siemens (2.), Philips (3.), BASF (5.), Bosch (6.) und Ericsson (10) konnten sich gleich fünf europäische Konzerne unter den Top Ten platzieren, was zum Vorjahr einen Zuwachs von einem Platz ausmacht. Als Wachstumsmotor identifiziert die EPA den asiatischen Raum, wobei China (+16,2 Prozent) und Südkorea (+14 Prozent) am deutlichsten zulegen konnten.
Schweiz an der Spitze
Bei Patentanmeldungen je 1 Million Einwohner belegt die Schweiz mit 832 Patenten erneut den Spitzenplatz. Schweden (402), Finnland (360) und Dänemark (347) folgen erst mit deutlichem Abstand, Deutschland kommt hingegen nur auf einen Wert von 328 erteilten Patenten und ist auf Platz 6 zu finden, wobei der Durchschnitt der EU-Staaten bei 129 Patenten lag.Die Anzahl der Schweizer Anmeldungen ging jedoch um 2 Prozent zurück, womit sich die Schweiz leicht gegenläufig zum Trend entwickelt.
Die grössten Schweizer Patentanmelder waren ABB (455), Nestlé (435) und Alstom (367). IT-Unternehmen spielen bei den Patentanmeldungen eine untergeordnete Rolle und auch der ETH Zürich wurden "nur" 68 Patente erteilt.
Europa hinkt im IT-Sektor hinterher
In fast allen Feldern konnten europäische Firmen die Mehrheit der Patente verbuchen. Jedoch waren Patentanmeldungen aus Asien und den USA im IT-Bereich – bei Computern, digitaler Kommunikation und Elektronik – überproportional stark vertreten.
Insgesamt zieht die EPA eine positive Gesamtbilanz. EPA-Präsident Battistelli sieht Europas als: "erstklassigen Standort für Innovationen".
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