Samsung bereitet sich auf Generationswechsel vor
Mit dem Börsengang von Samsung Everland bereitet sich Samsung auf einen Konzernumbau vor. Laut Beobachtern soll durch den Aufbau einer Holding-Struktur die Macht an die nächste Generation der Lee-Familie weitergegeben werden.
Bei Samsung verdichten sich die Anzeichen auf einen kommenden Generationswechsel. Seitdem Konzernchef Lee Kun Hee gesundheitlich sehr angeschlagen ist, wird hinter den Kulissen der Machtwechsel an die nächsten Generationen vorbereitet, berichtet die FAZ unter Berufung auf gut informierte koreanische Quellen.
Konzernstruktur soll übersichtlicher gestaltet werden
In dieser Woche kündigte der Konzern den Börsengang der Freizeitpark- und Modeabteilung unter dem Namen Samsung Everland an. Der Abschluss des Börsengangs ist für das erste Quartal 2015 geplant. Der Börsenwert wird auf 7 Billionen Won, umgerechnet 6,2 Milliarden Franken, geschätzt. Da die Familienmitglieder bei Everland vielfältig verschachtelte Beteiligungen halten, bezeichnet die FAZ das neue Konstrukt als die "de-facto Holding der Samsung-Gruppe".
Die Gründung von Everland soll den Generationenübergang erleichtern und beschleunigen. An erster Stelle steht hier Lees einziger Sohn und Kronprinz Lee Jae Yong. Dieser ist bereits Vizechef von Samsung Electronics und hält einen Anteil von 25,1 Prozent an Everland. Seine Schwestern (Lee Bu-jin und Lee Seo-hyun) sollen jeweils mit 8,37 Prozent beteiligt sein. Die Kontrolle der Familie über das Unternehmen sei somit gesichert und gleichzeitig würde eine übersichtlichere Holding-Struktur für einen geordneten Wechsel geschaffen. Dieser Schritt soll auch unter Steueraspekten sinnvoll sein, schreibt die FAZ weiter.
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