Direktkäufe via Tweets

Twitter kooperiert mit Bezahl-Start-up Stripe

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Der Kurznachrichtendienst Twitter möchte seinen Nutzern die Möglichkeit geben, direkt via Tweets Käufe zu tätigen. Dazu spannt das Unternehmen mit dem Bezahl-Start-up Stripe zusammen.

Twitter-Logo in New York. (Quelle: Twitter)
Twitter-Logo in New York. (Quelle: Twitter)

Der Kurznachrichtendienst Twitter hatte schon vor einer Weile bekannt gegeben, dass er seinen Nutzern die Möglichkeit geben will, direkt via Tweets Käufe zu tätigen. Nun haben verschiedene Quellen aus der Wirtschaft ausgesagt, dass das Unternehmen hierzu mit dem Bezahl-Start-up Stripe zusammen arbeiten möchte. Dies behauptet das Magazin Re/code auf seiner Webseite.

Das Vorgehen sei dabei wie folgt: Noch dieses Jahr werde Twitter innerhalb der Tweets "Buy"-Buttons einbauen. Beim Klick auf einen dieser Buttons sollen die Nutzer sogleich ihre Kredikartendaten und ihre Adresse eingeben können, ohne jemals die Twitter-Website zu verlassen. Damit ein Unternehmen dergestalt via Twitter seine Produkte feilbieten kann, muss es bei Stripe einen Account anlegen. Via das Start-up können die Firmen dann den Bezahlprozess abwickeln lassen. Wie anonyme Quellen ausserdem behaupten, sei Stripe zwar derzeit der einzige Partner von Twitter, der Kurznachrichtendienst könne es sich aber vorstellen, noch weitere mit ins Boot zu holen.

Laut Re/code wollten weder Twitter noch Stripe zu den Gerüchten Stellung nehmen. Das Magazin war es auch, das im Januar dieses Jahres aufgedeckt hatte, dass Twitter und Stripe in Verhandlungen involviert waren, damals jedoch noch zu keiner Übereinkunft gefunden hatten. Spätestens zur Weihnachtseinkaufszeit soll der Button übrigens bereit sein.

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