Papiersensoren aus dem Drucker
Forscher der Universität Waterloo haben elektronische Sensoren auf Papier gedruckt. Das Verfahren könnte die Produktionskosten in der Medizin senken.
Ein Forschungsteam um Anming Hu der kanadischen Universität von Waterloo hat ein Verfahren entwickelt, das elektronisch leitfähige Tinte direkt auf Papier druckt. Die Tinte trocknet innerhalb von Minuten und verhärtet über dem Blitzlicht einer Kamera, wie Pressetext berichtet.
Die Technik ermöglicht die Herstellung von leichten, faltbaren Sensoren, die etwa auf spezifische Moleküle reagieren. Sie würden auch dann noch funktionieren, wenn sie 15 Mal gefaltet und 5000 Mal ein- und ausgerollt wurden. Das Verfahren soll den Kostenaufwand in der Medizin senken, da Papier weltweit verfügbar und mit geringen Produktionskosten verbunden sei.
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