Qlik rutscht tiefer in die Verlustzone
Das Geschäftsjahr 2014 hat Qlik mit einem deutlichen Umsatzanstieg abgeschlossen. Trotzdem fuhr das Unternehmen noch grössere Verluste ein als im vergangenen Jahr. Besonders stark wuchs das Geschäft ausserhalb Amerikas und Europas.
Der Spezialist für Business Intelligence Software Qlik hat die Zahlen für sein Geschäftsjahr 2014 vorgelegt. Dieses endete am 31.12.2014, wie das Unternehmen mitteilt.
Mehr Umsatz und mehr Verlust
Im vierten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 183 Millionen US-Dollar. Dabei legte das Lizenzgeschäft um 6 Prozent auf 112,6 Millionen Dollar zu. Im gleichen Zeitraum stieg der Nettogewinn von 8,3 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf 25,8 Millionen.
Für das gesamte Geschäftsjahr weisst das Unternehmen aber einen Nettoverlust von 24,6 Millionen Dollar aus. Im Vorjahr betrug dieser nur 10 Millionen Dollar. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2014 legt mit einem Plus von 18 Prozent, rund 557 Millionen Dollar, deutlich zu.
In Nord-, Mittel- und Südamerika stieg der Umsatz des Unternehmens um 10 Prozent. Mit einem Zuwachs von 19 Prozent lief das Geschäft in Europa deutlich besser. In den restlichen Weltregionen zusammengenommen betrug der Umsatzanstieg 79 Prozent.
Mehr Grossaufträge
Im vergangen Jahr konnte Qlik deutlich mehr Grossaufträge mit über 100'000 Dollar Wert an Land ziehen. Die Zahl der Aufträge über 250'000 Dollar stieg von 55 auf 71 und die Aufträge mit über einer Million Dollar Volumen von 7 auf 9.
Im ersten Quartal 2015 erwartet Qlik einen Umsatzanstieg von 0 bis 4 Prozent. Im Gesamtjahr möchte das Unternehmen seinen Umsatz um 10 bis 12 Prozent steigern.
Negative Währungseffekte reduzierten den Umsatz im vergangen Geschäftsjahr deutlich, wie den Geschäftszahlen zu entnehmen ist. Auch der Ausblick wird durch diese deutlich gedämpft.
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