IT-Security-Markt wächst
Kein Land sei frei von Attacken, sagen die Analysten von IDC. Das ist gut für die Sicherheitsanbieter. Deren Umsätze kletterten im dritten Quartal 2015 um knapp 10 Prozent.
Im dritten Quartal dieses Jahres sind die Umsätze der Anbieter von Security Appliances weltweit gewachsen. Dies schreiben die Analysten der International Data Corporation (IDC). Insgesamt legte der weltweite Umsatz um Markt 9,6 Prozent und erreichte 2,7 Millionen US-Dollar.
Der Netzwerkanbieter Cisco erzielte mit 436 Millionen Dollar rund 11 Millionen weniger als im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch führte das US-Unternehmen den Markt an. Auf Rang zwei folgte Check Point mit 334 Millionen Dollar. Auf Platz vier tummelten sich Palo Alto mit 267 Millionen und Fortinet mit 226 Millionen Dollar.
Der Teilbereich mit dem höchsten Umsatzwachstum war laut den Analysten das Unified Threat Management (UTM). Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Umsatz hier um rund 18 Prozent. Bei Firewall sowie Intrusion Detection and Prevention betrug das Wachstum rund 7 Prozent.
Weltweite Gefahr
Anbieter von Sicherheitslösungen sollen weiterhin ihren Umsatz steigern können, weil Unternehmen auf der ganzen Welt von Attacken betroffen sind, meint Elizabeth Corr, Research Analyst, Security Products bei IDC. "Im Verlauf des letzten Jahres hat sich die Bedrohungslandschaft ausgeweitet. Das führte zu einem globalen Wachstum. Kein Land ist frei von Attacken", sagte Corr.
Die Märkte im EMEA-Raum generierten rund 26 Prozent des globalen Umsatzes, wie die Analysten berechneten. Die Märkte dieser Region erfuhren einen Aufschwung. Sie legten im Vergleich zum Vorjahr 6,3 Prozent zu.
Ransomware-Gruppe nutzt Cisco-Lücke seit Januar aus
UBS vollendet Migration der Credit-Suisse-Kunden
Staatsarchiv Luzern macht Geschichte digital zugänglich
Tech-Konsortium steckt 12,5 Millionen US-Dollar in Open-Source-Sicherheit
Büsi missachtet wiederholt internationales Recht
Der Funk von morgen, die KI-Pläne von heute und der Cyberangriff von gestern
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Metanet verlagert Infrastruktur in Rechenzentren von Green
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist