"Wir bieten den Speicher für das 21. Jahrhundert an"
Das bulgarische Start-up Storpool vertreibt eine Distributed-Storage-Software und möchte mit dieser den Speichermarkt aufmischen. Wir trafen die Firmengründer zum Gespräch.
"Es war Zeit, die Art und Weise, wie wir unsere Clouds aufsetzen, neu zu erfinden – deshalb gründeten wir Storpool!" Mit diesen Worten begrüssten Boyan Ivanov, CEO, und Boyan Krosnov (@bkrosnov), Chief of Product des Start-ups Storpool, die Redaktion zu einem Treffen, das im Juni in der kalifornischen Stadt Cupertino stattfand. Die beiden jungen Bulgaren möchten mit ihrer Firma, die den Hauptsitz in der bulgarischen Hauptstadt Sofia hat, den Storage-Markt aufmischen und ihren Kunden "den Speicher für das 21. Jahrhundert" anbieten.
Das Produkt von Storpool ist eine Distributed-Storage-Software, die auf standardmässiger Server-Hardware läuft. Das heisst, aus x86-Servern mit beliebigen Festplatten- und Flash-Speichern wird ein grosser Speicherpool (daher der Firmenname Storpool) gebildet, der mit Hilfe der Software virtualisiert wird. "Man kann sich dies quasi als eine Art virtuelles Storage-Area-Network aus Servern vorstellen", so Krosnov.
Insgesamt gelinge es Storpool dank der Software und Technologie mit minimalen Systemressourcen eine ausserordentliche Performance zu erreichen. Die grosse Effizienz werde erreicht, da nur wenige Ressourcen von den einzelnen Servern abgezogen werden. "Es ist problemlos möglich, gleichzeitig virtuelle Maschinen, Datenbanken oder andere Rechenlasten auf denselben Servern zu betreiben", erklärt Krosnov. "Bei der Total Cost of Ownership (TCO) sind die Einsparungen klar spürbar"
Um die Beliebtheit ihrer Lösung am Markt zu untermauern, verwies Krosnov auf den Webhoster Siteground. Dieser tritt öffentlich als Referenzkunde von Storpool auf. "Dank Storpools verteilter Speicherarchitektur ist Siteground in der Lage, ein hervorragendes Cloud-Produkt mit eingebauter Redundanz, Echtzeit-Skalierbarkeit und -Migrationen und einer hervorragenden I/O Performance anzubieten", zitiert Krasnov den Siteground CEO Tenko Nikolov.
Hinweis: Die Netzwoche wurde für eine Woche ins Silicon Valley eingeladen und traf sich dort mit mehreren IT-Unternehmen. Mehr über die Pressereise in San Francisco erfahren Sie auf dieser Website.
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