Stimmung in Digital-Signage-Branche trübt sich ein
Die Stimmung der Digital-Signage-Branche im DACH-Raum hat sich leicht verschlechtert. Pessimisten sind dennoch eher die Ausnahme. Kleine Projekte dominieren den Markt.
Die Marktforscher von Invidis haben den Geschäftsklimaindex für die Monate September und Oktober in der Digital-Signage-Branche im DACH-Raum vorgelegt. Im Vergleich zum Vorjahr trübte sich die Stimmung leicht ein, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Der Indexwert sank auf 57 Basispunkte, dies ist ein Minus von 6 Prozent im Jahresvergleich und rund 3 Prozent im Vergleich zur Erhebung von vor zwei Monaten.
Zwei Drittel der Befragten bezeichneten die aktuelle Geschäftslage als "gut" und ein Drittel als "zufriedenstellend". Nur 2 Prozent schätzen die Marktlage als "schlecht" ein. Auch beim Ausblick dominieren die positiven Stimmen. Rund 55 Prozent rechnen mit weiterem Wachstum. 42 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Entwicklung aus. Lediglich 3,5 Prozent erwarten eine Eintrübung der Situation.
Kleine Projekte überwiegen
Invidis fragte in der Erhebung auch nach der Grösse der Projekte im Jahr 2015. Dabei zeigte sich, dass vor allem kleine Projekte mit 10 und weniger Displays umgesetzt wurden. 60 Prozent der Aufträge entfielen auf diese Kategorie. In den Vorjahren zählten 55 Prozent der Projekte zu dieser Kategorie.
Aufträge mit 11 bis 49 Displays kamen auf einen Anteil von 15 Prozent und Projekte mit 50 bis 99 Displays auf 11 Prozent. Grosse Projekte, bei denen 100 und mehr Displays verbaut wurden, machten einen Anteil von 13 Prozent aus.
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