Haben Sie schon einen digitalen Arbeitsplatz?
Die Anforderungen an den Arbeitsplatz wandeln sich: Flexiblere Arbeitsmodelle, mobilere Mitarbeiter und immer mehr Geräte im Unternehmen zwingen zum Umdenken. Mit Virtualisierung allein ist es nicht getan – die Zukunft ist ein integrierter digitaler Arbeitsplatz.
Die erste Virtualisierung kam schon vor langer Zeit ins Unternehmen – bei manchen vor fünf, bei einigen bereits vor zehn Jahren. Zu Beginn ging es darum, eine geschäftskritische Anwendung virtualisiert auszuliefern, vielleicht sogar eine Handvoll Schlüsselanwendungen für ein spezifisches Nutzersegment. Nach und nach erkannten Unternehmen den Wert vollständig virtualisierter Desktops und versuchten sich an der Umsetzung. Irgendwann wurde es schliesslich Zeit, über Mobility Management nachzudenken. Einige Abteilungen investierten derweil in File-Sharing-Lösungen, andere probierten die Public Cloud für ein Projekt aus. Am Ende steht heute ein Puzzle aus verschiedenen Anbietern und Lösungen, das dringend entwirrt werden muss.
Anforderungen des modernen Arbeitens
Es ist also Zeit, einmal einen Schritt zurück zu gehen: Was brauchen die Mitarbeiter wirklich? Welche Unternehmensanforderungen lassen sich mit neuer Technologie erfüllen? Die Aufgaben lauten dabei in vielen Unternehmen ähnlich: Mitarbeiter benötigen einen einfacheren Zugang zu ihren Dokumenten und Unternehmensanwendungen von immer mehr Orten aus. Sie wollen auf mehr Geräten produktiv arbeiten, auf Laptops ebenso wie auf Smartphones und Tablets. Wenn Unternehmen ihnen keine zuverlässigen Lösungen bieten, weichen Mitarbeiter zwangsläufig auf Consumer-Software aus; diese mobilen Apps und File-Sharing-Lösungen durchlöchern als Folge die Unternehmenssicherheit. Und damit ist die Herausforderung der gemeinsamen Arbeit an Dokumenten noch nicht einmal angesprochen.
Über die Zeit haben sich in Unternehmen viele verschiedene Lösungen und Anbieter angesammelt, die gemeinsam Anwendungen, Daten, Mobilität und Networking bereitstellen sollen – ein Patchwork, das den IT-Teams Kopfzerbrechen bereitet. Nun steht die Herausforderung an, mit diesem Sammelsurium den Arbeitsplatz der Zukunft zu schaffen – mit sicherer Anwendungsbereitstellung, virtualisierten Desktops und Unternehmensdaten auf jedem Gerät an jedem Ort. Das wird jedoch nur mit einem integrierten Ansatz gelingen.
Von der Virtualisierung zum digitalen Arbeitsplatz
Die traditionelle Virtualisierung hat einen langen Weg hinter sich. Heute sind einige Virtualisierungsanbieter in der Lage, weitaus mehr zu liefern als die Bereitstellung einer App. Zu den Leistungen heute gehören App- und Desktop-Virtualisierung, Enterprise File Sync und Sharing (EFSS), Enterprise Mobility Management (EMM) und Networking. Dies sind auch die Bereiche, die den digitalen Arbeitsplatz Realität werden lassen.
App- und Desktop-Virtualisierung bietet Nutzern hohe Performance und eine gute User Experience für jede Anwendung; die IT profitiert derweil vom zentralen Management. EFSS versorgt Mitarbeiter mit dem Zugang zu Unternehmensdaten auf allen Geräten, jedoch compliant und unter voller Kontrolle der IT. EMM liefert eine konsistente Qualität bei jeder App – egal ob Windows, SaaS, Web oder Mobile, und Networking sorgt für die dafür nötige, skalierbare Performance.
Wer diese Bereiche aus einer Hand liefern kann, ist der richtige Partner für den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft. Unternehmen sollten auch darauf achten, dass sie mit einer Lösung auch Windows, Linux, SaaS und mobile Apps abdecken, ohne auf verschiedene Lösungen zurückzugreifen. Mit einem solchen integrierten Ansatz können Unternehmen ihren Arbeitsplatz zukunftssicher modernisieren.
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