AR, VR und Roboter am Digitaltag
Digitalswitzerland hat den Digitaltag veranstaltet. Die Redaktion war am Bahnhof Zürich vor Ort. Die Besucher konnten unter anderem AR und VR ausprobieren - und Robotern die Hand schütteln.
Der Verband Digitalswitzerland hat den ersten Digitaltag Schweiz organisiert. An rund 100 Veranstaltungen konnten Besucher Einblick in digitale Entwicklungen und Produkte nehmen. Die Redaktion besuchte die Veranstaltungen am Hauptbahnhof Zürich. Vertreten waren verschiedene Firmen und Medien und einige Entwicklungsprojekte von Forschungsinstituten wie Universität oder ETH Zürich.
Besonders fasziniert schienen die Besucher und Passanten vom Thema Robotik.

Beim Industrieroboter Yumi von der ABB versammelten sich Passanten und beobachteten, wie Yumi seinen eigenen Namen auf Karten schrieb und diese verteilte.

Dabei wurde Yumi aber durchaus kritisch beäugt - war er mit seinen muskulösen 'Armen' vielleicht zu furchteinflössend?

Roboter Pepper von den SBB - oder vielleicht besser Roboterin Pepper, denn sie kommt einem eher weiblich vor - gewann hingegen sofort Fans, die ihr die Hand schütteln wollten.

Kein Wunder, denn Pepper wirkt eindeutig zugänglicher als Yumi, und das Design sorgt hier auch für eine gewisse Niedlichkeit, die fast vom Können der Roboterdame ablenkten. Letzteres konnte dann auch nicht wirklich getestet werden, weil Pepper Mühe mit den vielen lauten Hintergrundgeräuschen hatte. Eigentlich soll Pepper sich mit Passanten unterhalten können und ihnen zum Beispiel Wegbeschreibungen geben, erläutert der Projektverantwortliche der SBB.

Fähig zum Maschinellen Lernen ist sie hingegen noch nicht, ihre Intelligenz bleibt also auf demselben Niveau. Hergestellt werden Roboter ihres Typs von der Firma Softbank Robotics aus Japan.

Den gleichen Roboter hatte auch Accenture als Maskottchen dabei. Accenture sammelte die besten Vorschläge zur Umsetzung der Digitalisierung aus dem Volk - und erfasste auch, wie weit die Schweiz in verschiedenen Bereichen der Digitalisierung ist. Die Zusammenfassungen beider Erhebungen konnte man sich am HB erläutern lassen.
Vor Ort war natürlich auch Google - mit einem Game namens Quick Draw. Es soll das Prinzip maschinelles Lernen veranschaulichen. Am selben Stand war auch Brainrunners vertreten - hier konnte man an einem virtuellen Rennen mit Gedankensteuerung teilnehmen. Brainrunners entwickelt haben die ZHdK und die ETH Zürich.
Am digitalen Fake-News-Quiz von SRF konnte man seine Leichtgläubigkeit auf die Probe stellen. Ein schönes Fazit: kritisch zu sein, empfiehlt sich immer - auch wenn etwas digital und spektakulär ist!
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