Bund will 213 Millionen in digitale Bildung investieren
Der Bundesrat will die MINT-Fächer stärker fördern. Im Rahmen einer digitalen Offensive sollen 213 Millionen Franken fliessen. Das Geld kommt vor allem aus dem bestehenden Haushalt des WBF.
Die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, sind für die digitale Transformation der Schweiz zentral. Dies hat Bundesrat Johann Schneider-Ammann erkannt, wie die NZZ berichtet. Für den Ausbau dieses Bereichs wollte er 150 Millionen Franken investieren, was der Bundesrat Mitte 2017 jedoch ablehnte.
Nun konnte sich Schneider-Ammann doch durchsetzen, wie die NZZ schreibt. Es sollen sogar 213 Millionen Franken in den MINT-Ausbau fliessen. Von der Summe kommen jedoch nur 62 Millionen aus dem allgemeinen Bundeshaushalt. Die Mehrheit stellt das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) aus dem aktuellen Haushalt bereit. Hierfür seien Umschichtungen nötig, schreibt die NZZ. Wie genau dies erfolgen soll, sei noch nicht bekannt.
Das Geld soll schwerpunktmässig in die Weiterbildungen fliessen, um berufstätige Personen für die digitale Arbeitswelt fit zu machen. Bei der Forschung sollen interdisziplinäre Ansätze unterstützt werden. Das Forschungsprojekt trägt den Titel: "Digitaler Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft". Zudem könnten neue Professuren an den Eidgenössischen Hochschulen geschaffen werden.
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