Blockchain-Stiftungen rufen Behörden auf den Plan
Blockchain-Gründungen lassen die Zahl der im Kanton Zug angesiedelten Stiftungen anwachsen. Seit dem Pionier Ethereum, gegründet 2014, sind zahlreiche Organisationen dazugekommen. Nun wollen die Bundesbehörden den Stiftungsboom unter die Lupe nehmen.
Fast jeden Tag wird in der Schweiz eine Stiftung gegründet, jeden zweiten Tag eine liquidiert. 2017 gab es hierzulande 13'129 gemeinnützige Stiftungen mit einem Vermögen von insgesamt 97,4 Milliarden Franken. Das entspricht 15,6 Stiftungen pro 10'000 Einwohner.
Das sind die Zahlen, die der neue Bericht des "Center for Philanthropy Studies" der Universität Basel preisgibt (Download als PDF). Ein besonders Augenmerk schenkten die Autoren Blockchain-Stiftungen, wie die NZZ schreibt. Mit 47 Neugründungen landete der Kanton Zug auf Platz 3 der Rangliste. Der grösste Teil davon gehe auf das Konto von Stiftungen, die mit der Blockchain-Technologie im Zusammenhang stünden.
Die Stiftungsform sei für Blockchain-Firmen interessant, da sie die Besitzrechte in die Hände der Organisation selbst lege und Zugriff von aussen erschwere, zitiert die NZZ Beate Eckhardt, Geschäftsführerin von Swiss Foundations. Die erste Kryptostiftung in Zug sei Ethereum im Jahr 2014 gewesen. Seitdem sei deren Zahl auf 40 angewachsen.
Mit Hinweis auf den Streit um die Tezos-Stiftung, merkt der Bericht an, dass die Entwicklung nicht reibungslos verlaufe. Die neuen Blockchain-Stiftungen im Crypto Valley hätten mittlerweile die Finanzmarktaufsicht Finma und die Eidgenössische Stiftungsaufsicht auf den Plan gerufen. Die Behörden wollen den Umgang mit Blockchain-Stiftungen nun prüfen, wie es weiter heisst.
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