"League of Legends"-Spieler gesucht

Postfinance steigt ins E-Sports-Geschäft ein

Uhr | Aktualisiert

Postfinance ist in den E-Sports-Wachstumsmarkt eingestiegen. Die Bank sucht fünf Personen, die sich 2019 ein Jahr lang zu professionellen Gamern coachen lassen wollen. Die Bewerbungsfrist läuft.

E-Sportler spielen um Preisgeld und treten vor Publikum gegeneinander an. (Source: MYI Entertainment)
E-Sportler spielen um Preisgeld und treten vor Publikum gegeneinander an. (Source: MYI Entertainment)

Die Postfinance will ein professionelles Gamer-Team gründen und für ein Jahr finanzieren. Sie sucht dazu gemäss Mitteilung fünf Spieler des Computer-Strategiespiels "League of Legends". Sie sollen sich 2019 unter professioneller Leitung zu E-Athleten ausbilden lassen. Das Team soll sich nach intensivem Training im europäischen E-Sports-Wettbewerb messen können.

Die Bank finanziere den Teilnehmern ab Anfang 2019 den Lebensunterhalt, inklusive eines monatlichen Gehalts von je 2500 Franken. Während dieser Zeit wohnen sie in einer extra mit Trainingsraum eingerichteten Unterkunft. Des Weiteren werden sie durch einen erfahrenen Coach und mehrere Berater betreut, heisst es weiter.

Gaming und Geld

Die E-Sportler in spe müssten aber während des Trainingslagers nicht nur daddeln, sondern auch mit Geld umgehen. Wie Postfinance schreibt, erstellen sie gemeinsam ein Budget und tracken ihre Ausgaben. Interessierte können sich über folgenden Link für das Team bewerben: www.esportsexperiment.ch.

Die Bank verspricht sich mit der E-Sports-Aktion, junge, digitalaffine Kunden anzusprechen. Unterstützung erhält sie von der Gaming-Agentur MYI Entertainment und von "20 Minuten" als Medienpartner.

Postfinance drängt mit ihrem E-Sports-Team in einen globalen Wachstumsmarkt, der auch in der Schweiz immer mehr in die Öffentlichkeit tritt. So stand vergangenen April das Zürcher Sihlcity eine halbe Woche lang im Zeichen des E-Sports. Auch Schweizer CE-Händler können sich gewinnbringend an der professionellen Gamingszene beteiligen.

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