Künstlicher Vierbeiner dackelt über die Bohrinsel
Mit einem speziellen Sensorkopf ausgerüstet wurde der "ANYmal" von Anybiotics zum ersten autonomen Offshore-Roboter der Welt. Die Maschine des Zürcher ETH-Spin-offs sorgt in der Industrie und akademischen Welt für Aufsehen. In naher Zukunft soll die Entwicklung komplett kommerzialisiert werden.
Anybotics hat einen vierbeinigen Roboter gebaut, der in jeder Umgebung heimisch sein soll. "ANYmal" getauft, soll der voll funktionsfähige Prototyp für wachsende Nachfrage in der Industrie sorgen. Die Maschine habe diverse mögliche Anwendungszwecke: Such- und Rettungsaktionen, Inspektion und Manipulation von Industrieanlagen oder Entertainment auf der Bühne. Der Roboter kann kriechen, laufen, rennen, tanzen, springen und klettern.
Kürzlich nutzte der niederländische Stromnetzbetreiber Tennet den "ANYmal". Er liess den Roboter eine Woche lang eine Offshore-Plattform in der Nordsee inspizieren. Ausgerüstet mit einem speziell dafür massgeschneiderten Sensorkopf, wurde die Maschine damit zum ersten autonomen Offshore-Roboter der Welt.
Das ETH-Spin-off Anybotics zählt 27 Mitarbeiter und hat seinen Sitz in Zürich. Zehn Jahre Forschung an der ETH Zürich und die daraus stammende Expertise seien in die Entwicklung von "ANYmal" eingeflossen. Wyss Zürich sei auch für seine zur Verfügung gestellten Infrastruktur und Finanzierung zu danken.
Auch im akademischen Feld sorgt die Maschine für Aufsehen: Die Universitäten in Edinburgh, Oxford und Leeds sind Kunden der Firma. Der frühe Verkauf des Prototyps spüle Geld in die Kassen und bringe Anybotics wertvolles Feedback zu Marktanforderungen. Laut dem Unternehmen soll der Roboter in naher Zukunft komplett kommerzialisiert werden.
Imaculix integriert KI in die Digital-Signage-Plattform Cingerine
Google soll Daten mit anderen Anbietern teilen
Airlock IAM as a Service - Sicherheit aus der Cloud
Desinformation kostet Wirtschaft rund 417 Milliarden US-Dollar
Farbenprächtige Exoten
Back on-prem: Die Renaissance hybrider Sicherheitsarchitekturen
Die Schweiz führt mit KI-Spezialisten, aber nicht mit KI-Investitionen
NIST bearbeitet nur noch die dringendsten Cyber-Gefahren
Effizienz frisst Datensouveränität – die Bilanz der Schatten-KI