Crealogix fällt Cyberkriminellen zum Opfer
Cyberkriminelle haben Windows-Workstations der Zürcher IT-Firma Crealogix gehackt. Landesweit sind auch weitere Unternehmen betroffen.
Die Schweizer Firma Crealogix ist die für die Entwicklung von IT-Systemen für Banken bekannt. Nun wurde das Unternehmen Opfer einer landesweiten Phishing-Angriffswelle.
Durch die Cyberattacke seien interne Windows-Arbeitsplätze vorübergehend nicht einsatzfähig. Betroffen sind mehrere Firmenstandorte. Laut Crealogix Mediensprecherin, Jasmin Epp, hat man den Angriff jedoch schnell unter Kontrolle gebracht und arbeitet daran das Tagesgeschäft wieder aufzubauen. Kundendaten, sowie der Quellcode von Crealogix’ Softwareprodukten, waren zu keinem Zeitpunkt betroffen, wie der Tagesanzeiger berichtet.
Die Kantonspolizei Zürich veröffentlichte eine Mitteilung, in der sie von grossen finanziellen Schäden für KMUs und Grossunternehmen warnt. Hierbei sei die Rede von eingeschleuster Malware - wie Lockergaga, Ryuk oder Megacortex. Wer genau hinter dem Angriff steckt sei jedoch nicht bekannt.
Melani, die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes, berichtet über schweizweite Vorfälle derartiger Hackerangriffe. Mehrere namhafte Unternehmen seien bereits betroffen.
Auch Logitech hatte vor Kurzem mit Sicherheitslücken zu kämpfen. Lesen Sie hier mehr dazu.
Cyberkriminelle ködern mit vergünstigten Freizeitpark-Tickets
Sunrise steigt ins Geschäft mit Smartbrillen ein
Update: OpenAIs ausser Kontrolle geratene KI-Agenten ziehen weitere Kreise
Google lanciert KI-Modell für komplexe Aufgaben und Cyberabwehr
Wo die ETH an Chips und Halbleitern der Zukunft tüftelt
Schweizer Arbeitnehmende nutzen KI häufig - profitieren aber wenig davon
BACS sensibilisiert für Risiken von zu viel Offenheit im Netz
So will Dogsy den Hundealltag in einer Plattform bündeln
Update: Auch Nationalrat gibt grünes Licht für Digitalisierungsartikel in der Verfassung