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Apple zieht iMac Pro den Stecker - vorerst

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von Niara Sakho und lha

Apple hat angekündigt, dass das Unternehmen den iMac Pro auslaufen lässt. Es soll jedoch schon bald ein Nachfolger auf der Basis der hauseigenen Silicon ARM-CPUs lanciert werden.

Der 2017 lancierte iMac Pro (Source: Apple)
Der 2017 lancierte iMac Pro (Source: Apple)

Apple hat die Produktion des iMac Por eingestellt. Die Ankündigung, dass der Hersteller den iMac Pro auslaufen lässt, kam laut "ICT-Channel" relativ überraschend. Apple verkaufe per sofort nur noch Restbestände.

Es gilt laut "ICT-Channel" jedoch als unwahrscheinlich, dass Apple den iMac Pro komplett begräbt. Zwar bediene er als eine Art "All-in-One-Pendant" zum Mac Pro nur eine eng begrenzte Zielgruppe im High-End-Segment, sei in dieser aber stark vertreten und gewinnbringend. Viel wahrscheinlicher sei es, dass Apple der 2017 gestarteten iMac-Pro-Familie eine grundlegende Erneuerung verpasst.

Der neue iMac Pro

Bereits vor einem Jahr berichtete der Analyst Ming-Chi Kuo, dass Apple an einer neuen Generation des iMac Pro arbeite, heisst es bei "ICT-Channel". Die grösste Neuerung dürften Apple-Silicon-Prozessoren auf ARM-Basis sein. Es ist davon auszugehen, dass es sich um eine deutlich leistungsstärkere Version als den M1 aus dem Macbook Pro handeln wird, muss der Prozessor doch einen Intel Xeon W beerben und sich bei anspruchsvollen Nutzern und Anwendungen in der Spitzenklasse beweisen.

Gemäss "ITC-Channel" soll Apple dafür an entsprechenden CPUs mit 16 bis 32 High-Performance-Kernen arbeiten, denen für einfache Standard-Tasks noch 4 sparsame Energieeffizienz-Kerne zur Seite stehen. "Damit fühlt sich Apple offenbar bereit, den nächsten Schritt mit seiner ARM-Plattform zu gehen und sie nach Macbook Pro (13 Zoll), Macbook Air und Mac Mini auch in Workstations einzusetzen", schreibt das Magazin.

Das Display des neuen iMac Pro solle laut Kuos etwas grösser als die aktuellen 21,5 Zoll werden und auf die neue Mini-LED-Technologie setzen. Die würde Apple, zusammen mit der besseren Effizienz und geringeren Wärmeerzeugung der ARM-Plattform, eine noch geringere Bautiefe ermöglichen. Optisch sollen die neuen iMac-Pro-Modelle das kantigere industrielle Design des Pro Display XDR aufgreifen. Ursprünglich wäre der neue iMac Pro frühestens zwischen Sommer und Herbst erwartet worden. Da Apple den bisherigen iMac Pro jetzt schon auslaufen lässt, könnte es sein, dass der neue iMac Pro schon früher erscheint.

Nicht im PC-, sondern im Smartphone-Markt überholte Apple Samsung im letzten Quartal 2020. Dank der 5G-fähigen iPhone-12-Serie verzeichnete der Konzern im vierten Quartal 2020 ein zweistelliges Wachstum. Hier erfahren Sie mehr dazu.

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